Frage (Frau Peikert, 25.08.2025):
Ich recherchiere gerade zur Frage, ob und wie politische Rahmenbedingungen – darunter auch Wahlergebnisse – Investitionsentscheidungen und die wirtschaftliche Entwicklung in einer Region beeinflussen.
Viele Wirtschaftswissenschaftler prognostizieren, dass eine hohe Zustimmung zur AfD Investitionen und wirtschaftliches Wachstum bremsen könnten. Die Datenlage dazu ist jedoch dünn und widersprüchlich.
Ich gehe fest davon aus, dass Sie eine andere Sichtweise auf die Dinge haben – und die interessiert mich im Detail: Teilen Sie diese Einschätzung – oder sehen Sie die wirtschaftlichen Folgen einer starken AfD ganz anders?

Antwort Wolfgang Lippmann:
Die Behauptung, eine hohe Zustimmung zur AfD könne Investitionen bremsen, ist nicht belegt und impliziert fälschlicherweise, dass die AfD keine demokratische Partei sei. Entscheidend für Investitionen sind harte Standortfaktoren: wettbewerbsfähige Energiepreise, verlässlicher Rechtsrahmen, Bürokratieabbau, funktionierende Infrastruktur und Fachkräfte. Genau hier setzt die AfD an – während die aktuelle Politik mit hohen Abgaben und einer teuren Energiewende Wachstum und Investitionen ausbremst.

Frage (Frau Peikert, 26.08.2025):
Zwei Nachfragen habe ich noch:
- Inwieweit impliziert die Annahme, eine hohe Zustimmung zur AfD könne Investitionen bremsen, die AfD sei keine demokratische Partei? Geht es an der Stelle nicht eher darum, welche wirtschaftspolitischen Ansätze die Partei verfolgt?
- Wie genau will die AfD an den von Ihnen genannten Punkten ansetzen?

Antwort Wolfgang Lippmann:
Die Annahme, eine starke AfD könne Investitionen bremsen, stellt nicht die Wirtschaftspolitik in den Mittelpunkt, sondern brandmarkt das Wahlergebnis selbst als Risiko. Damit wird implizit unterstellt, die AfD sei keine demokratische Partei – eine unhaltbare Behauptung. Entscheidend sind nicht Stimmanteile, sondern reale Standortbedingungen.
Genau hier setzt die AfD an: wettbewerbsfähige Energiepreise statt teurer Energiewende, weniger Steuern und Bürokratie, bessere Infrastruktur und ein Bildungssystem, das Fachkräfte hervorbringt.
Zur Konkretisierung in Stichpunkten:
* Energie: sichere, preiswerte und technologieoffene Energieversorgung.
* Steuern/Abgaben: Entlastung von Mittelstand und Handwerk.
* Bürokratie: Abbau überflüssiger Vorschriften, schnellere Genehmigungen.
* Infrastruktur: Straßen, Schienen, digitale Netze zuverlässig ausbauen und erhalten.
* Fachkräfte: Ausbildung stärken, am realen Bedarf orientieren.

Antwort Wolfgang Lippmann:
Vielen Dank für die Zusendung des Artikels. Nach eingehender Durchsicht möchte ich einige Punkte anmerken:

- Meine Argumentation zu den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der AfD wurde unvollständig dargestellt.

- Klassische Standortfaktoren wie Arbeitskräfte, Infrastruktur und Genehmigungsbedingungen wurden zwar erwähnt, aber nicht im vollständigen Kontext.

- Die AfD sollte nicht als rechtspopulistische Partei bezeichnet werden. Es geht um die Wahrung deutscher Identität, marktwirtschaftliche Prinzipien und eine verlässliche Energiepolitik.

- Bewertungen zu Dritten (z. B. Marcel Fratzscher) sind persönliche Einschätzungen und sollen eine sachliche Diskussion fördern.

Ziel ist eine ausgewogene, transparente Darstellung der wirtschaftspolitischen Positionen der AfD.

Antwort Wolfgang Lippmann:
Zusammenfassend zeigt sich, dass die AfD aktiv die Rahmenbedingungen für Investitionen gestalten möchte. Pauschale Behauptungen über angebliche Investitionshemmnisse durch Wahlergebnisse sind unbegründet. Die vollständige Veröffentlichung meiner Antworten ermöglicht es, ein objektives Bild zu gewinnen und Transparenz herzustellen.


Hinweis: Den veröffentlichten Artikel von Saechsische.de können Sie hier einsehen, um die Darstellung zu vergleichen.

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