Wehrpflicht nur für ein souveränes Deutschland
Warum wir nicht fremden Interessen dienen dürfen
Realität statt Reflexe
Wer die Aussetzung der Wehrpflicht kritisiert, ohne die politischen Rahmenbedingungen zu bedenken, verkennt die Realität. Es geht nicht darum, den Wert oder die Notwendigkeit einer einsatzfähigen Bundeswehr infrage zu stellen – im Gegenteil: Eine starke Verteidigung ist die Grundlage nationaler Souveränität. Entscheidend ist aber, unter welchen politischen Voraussetzungen und in wessen Interesse unsere Streitkräfte handeln sollen.
Kein Kanonenfutter für fremde Interessen
Wehrpflicht macht nur dann Sinn, wenn die politische Führung die nationale Verteidigung Deutschlands als oberste Aufgabe begreift – und nicht, wenn die Bundeswehr zum Werkzeug fremder Interessen oder transatlantisch gesteuerter Machtstrategien degradiert wird. Unter einer Regierung, die ideologisch-kommunistisch, pseudoreligiös und realitätsfern agiert, wäre die Wiedereinführung der Wehrpflicht nichts anderes als das Verheizen unserer Jugend als Kanonenfutter.
Oder glaubt hier wirklich jemand ernsthaft, dass „die Russen kommen“? Die Russen sind seit 80 Jahren nicht gekommen – und sie werden auch jetzt nicht kommen. Nur ein Land, das sich in fremde Konflikte hineinziehen lässt, schafft sich seine Bedrohungen selbst.
Souveränität vor Struktur
Solange Deutschlands sicherheitspolitische Ausrichtung nicht unabhängig, realistisch und am eigenen nationalen Interesse orientiert ist, wäre jede Wiedereinführung der Wehrpflicht ein Schritt gegen Deutschland selbst. Besonnenheit und strategische Weitsicht in Fragen von Krieg und Frieden sind keine Schwäche, sondern Ausdruck staatspolitischer Verantwortung.
Unsere Armee darf niemals Teil einer fremdbestimmten NATO-Doktrin sein, die Europas Sicherheit als Vorwand benutzt, um amerikanische Machtpolitik abzusichern.
Die AfD – Stimme der Vernunft
Die AfD ist keine Fraktion von Stimmungen, sondern ein Zusammenschluss der Vernunft und Verantwortung. Unsere Linie wird nicht von Opportunismus, transatlantischem Druck oder medialer Hysterie bestimmt, sondern von der Mitgliedschaft – von der Basis, die für Deutschlands Freiheit, Selbstbestimmung und Würde einsteht.
Darum ist es folgerichtig, dass die Wehrpflicht erst dann wieder auf die Tagesordnung gehört, wenn Deutschland politisch souverän und frei von Bevormundung ist – wenn unsere Streitkräfte ausschließlich der Verteidigung Deutschlands, seiner Bürger und seiner territorialen Integrität dienen.
Schlussfolgerung
Es ist richtig, dass wir auf dem nächsten Parteitag über den Beibehalt und eine gezielte Nachsteuerung unseres Beschlusses zur Wehrpflicht sprechen – aber erst dann, wenn Deutschland wieder Herr im eigenen Haus ist und seine Armee wieder Deutschland dient – und niemand anderem.